Veränderung in der Hospizgruppe

Dank und Neubeginn in würdigem Rahmen

In der Hospizgruppe gibt es eine personelle Veränderung. Margret Wagner hat nach vielen Jahren in der hauptverantwortlichen Tätigkeit ihre Leitungsaufgabe abgegeben und wechselt in das Ehrenamt.

Dank an Margret Wagner.   Bild: Felicitas Benz.
Dank an Margret Wagner
Bild: Felicitas Benz.

Seit der Gründung der Hospizgruppe im Juni 1998, damals noch Sitzwachengruppe, prägte sie die Arbeit maßgeblich und trug über viele Jahre Leitungsverantwortung. Künftig möchte sich Margret Wagner verstärkt der unmittelbaren Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihren Angehörigen widmen – jene Aufgabe die ihr sehr am Herzen liegt. Sie ist dankbar für die vergangenen Jahr in leitender Funktion und zugleich erleichtert, die Verantwortung nun in andere Hände übergeben zu dürfen. Mit Zuversicht und Dankbarkeit blickt sie auf die zurückliegende Zeit ebenso wie auf die Zukunft der Hospizgruppe.

Die Leitung der Hospizgruppe liegt weiterhin in den Händen von Felicitas Benz. Zur Unterstützung wurde mit einer 25%-Stelle Uschi Binninger-Huber eingestellt, die sich bereits im Januar der Gruppe vorgestellt hat. Sie wird sich mit Kompetenz, Herz und Ideen in die Hospizgruppe einbringen.

Um den ehrenamtlich Engagierten Wertschätzung und Dank auszusprechen, lud die Trägerschaft der Hospizgruppe – bestehend aus der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde sowie dem Krankenpflegeförderverein - am Montag zu einem gemeinsamen Essen in den STEIG 1903 ein. In diesem würdigen Rahmen wurde Margret Wagner nochmals ausdrücklich für ihren langenjährigen, engagierten und prägenden Dienst gedankt und sie offiziell im Kreis der Ehrenamtlichen willkommen geheißen. Karl Böck, als kaufmännischer Träger, betonte in seiner Ansprache auch seinen großen Dank an alle Ehrenamtlichen für ihr unermüdliches Engagement in der Begleitung von Menschen in schweren Lebensphasen.

Die Hospizgruppe Vaihingen a.d.E. begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Netzwerkarbeit mit anderen Einrichtungen und Diensten im Gesundheits- und Sozialwesen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Öffentlichkeitsarbeit. Dabei wird immer wieder bewusst gemacht, dass Sterben, Tod und Trauer zum Leben gehören – und dass ein würdevoller Umgang damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Ein wichtiges Werkzeug hierfür sind die jährlich in den Wintermonaten angebotene „Letzte Hilfe“-Kurse, die sehr großes Interesse in der Öffentlichkeit haben. 
 

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Tel. 07042 376 73 95

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